quarta-feira, dezembro 24, 2008

Eindrücke des Buches "Verblendung" von Stieg Larsson



Stieg Larsson hat hier etwas Unterschiedes geleistet, aber nicht in literarischer Hinsicht.

Es gibt ein paar Dinge, die mir nicht gut gefallen haben. Zum Beispiel, die Zufälle, die der Handlung des Buches “hilft”.

Zentraler Zufall des Buches, d.h., die Kleinigkeiten, von der das ganze Buch abhängt.

Der Zufall ist Folgender: Der Herzanfall von Henrik Vanger hat der Handlung sehr gut gepasst. Ohne diese erzählende Künstlichkeit wäre das Buch nicht möglich! Daher nach meiner Meinung ist die Handlung kunstgemäss. Es fehlt dem Buch einen anderen Autor, den eine andere Schreibfähigkeit hätte. Ein Beispiel: “Cecilia Vanger ist auf vielen Bildern zu sehen. Sie scheint zwischen verschiedenen Gruppen hin und her zu wechseln. Nicht im Geringsten. Es waren zwei Personen, und zufälligerweise waren sie nie auf demselben Foto zu sehen […] Henrik hatte den Unterschied zwischen den Schwestern wahrscheinlich die ganze Zeit erkannt, aber für Mikael und Lisbeths Augen war die Ahnlichkeit so gross gewesen, dass sie davon ausgegangen waren, es müsse sich um ein und dieselbe Person handeln” (Seite 510). Das ist nur einen Zufall des Buches, den der Handlung des Buches gut gepasst hat. Es gibt mehrere Beispiele mehr. Darum schreibe ich über eine konstruierte Handlung, die nicht durchsichtig für den Leser ist. Es fällt auf, dass wir ein Buch lesen… Folglich habe ich ihm nur 4 Sternen gegeben (maximum 6 Sternen). Man muß sich schon im klaren darüber sein, daß Larsson nur Krimis im herkömmlichen Sinne schreibt. Wenn man zieht es vor, Krimis mit einer literarischen Neigung zu lesen, muss man einen anderer Autor auswählen ( z.B. Heinrich Steinfest). Larsson ist kein Literat!

Wirklich ein mittelmässiger Krimi. Man kann das eine oder andere kritisieren. So zum Beispiel der gar streng oben erwähnte konstruierte Aufbau der Handlung. Vielleicht liegt dies daran, dass das Buch “Verbledung” heisst. Das Ziel ist die Leute zu bleden und zu verwirren, und um das zu machen, muss man über etwas Ausgesprochenes schreiben. Einige der Abschnitten sind sehr anschaulich, z.B. was Lisbeths Erfahrungen mit dem Anwalt betreffen. Konnte der Autor ohne diese Details diese Wirkung auf uns auslösen? Vielleicht nicht. Alles hängt vom Ziel des Autors ab.

Was ich auch störend finde ist die Tatsache, dass der Hauptcharakter ( Kalle) mit jeder Frau ein Verhältnis hat. Das muss wirklich nicht unbedingt sein…

Bottom-line: Hochspanned und flüssig zum Lesen, aber es fehlt dem Buch viele Dinge.

1 comentário:

Anónimo disse...

Li uma edição em português. É de facto fracote. E infelizmente tem muitas páginas!

Pedro